Abschlusstagung des Modellprojekts AlphaNetz am 27.9.2013 von 9.30 – 15.30 Uhr im Rathaus Mainz (Valencia-Zimmer)

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Diese Datei herunterladen (Alpha Abschluss 02.pdf)Flyer Veranstaltung[ ]871 kB27.08.2013

Die Mitgliederversammlung der ELAG hat am 20.06.2013 einen neuen Vorstand gewählt:


v.l.n.r.: Kirsten Arnswald, Dietmar von Blittersdorff, Karola Büchel (Geschäftsführerin), Heike Wilsdorf, Annekatrin Schwarz, Tobias Schmidt, Markus Risch

 

Neben den drei geborenen Mitgliedern die Leiterin/der Leiter des Fachbereichs Erwachsenenbildung und Familienbildung im Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Frau Heike Wilsdorf, die Leiterin/der Leiter des Fachbereichs Erwachsenenbildung der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft in der Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche), Frau Annekatrin Schwarz, und der Leiterin/der Leiter des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Rheinland-Süd e.V., Frau Kirsten Arnswald, stellten sich Markus Risch (EKiR) und Tobias Schmidt (Landjugendakademie Altenkirchen) erneut zur Wahl. Erstmals kandidierte Dietmar von Blittersdorf, Referent der Evangelischen Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft der Evangelischen Kirche der Pfalz.

Zur Vorsitzenden wurde Heike Wilsdorf, zur stellvertretenden Vorsitzenden Annekatrin Schwarz gewählt.

Kursangebote und Lernberatung im Rahmen der Alpha- und Grundbildungskurse des Europäischen Sozialfonds (ESF) an Einrichtungen der Evangelischen Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz 

Anforderungs- und Aufgabenprofil für Kursleiter/innen

Anforderungen:

Voraussetzungen für eine effektive Mitarbeit als Kursleiter/in in den Alphabetisierungs- und Grundbildungsangeboten des Projekts (Kursangebote und Lernberatung) sind

  • die Bereitschaft zu einer größeren psychischen und zeitlichen Belastung durch Unterricht und  Lernberatung,
  • die Bereitschaft, langfristige Verantwortung für eine Lerngruppe zu übernehmen,
  • die Bereitschaft kooperativ und in Netzwerkstrukturen zu arbeiten.

Die Kursleiter/innen in den Alphabetisierungs- und Grundbildungsangeboten des Projekts sind in der Regel neben- oder freiberuflich auf Honorarbasis tätig. Sie bringen in der Regel folgende Ausbildung bzw. Berufserfahrung mit:

  • Studium Pädagogik, Sprachwissenschaften, Erwachsenenbildung, Germanistik, Sozialarbeit, Sozialpädagogik und / oder Erfahrungen in Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache
  • Lehrer/innen an allgemeinbildenden Schulen
  • Lehrer/innen an Sonderschulen
  • Berufsschullehrer/innen 
  • (Diplom)-Pädagog/innen
  • (Diplom)-Psycholog/innen 
  • Student/innen
  • Sonstige

Nach Möglichkeit verfügen die Kursleiterinnen und Kursleiter bereits über Unterrichtserfahrung in Alphabetisierungskursen mit deutschsprachigen Erwachsenen und / oder in Integrationskursen mit Alphabetisierung.

Kursleiter/innen / Dozent/innen sind vertraut mit förderdiagnostischen Verfahren zur Ermittlung der Schriftsprachkompetenz Erwachsener und sind in der Lage, spezifische Aspekte der Alphabetisierung von Migrantinnen und Migranten zu berücksichtigen, insbesondere in Bezug auf den Erwerb von grundlegenden schriftsprachlichen Kompetenzen. 

Die Kursleiter/innen qualifizieren sich in Fortbildungsveranstaltungen für die Arbeit im Alphabetisierungsbereich bzw. bilden sich regelmäßig weiter. Der Besuch mindestens eines Einführungsseminars ist für alle Kursleitenden empfohlen. Nach Möglichkeit schließen sie  sich einer regionalen Arbeitsgruppe an.

Aufgaben:

  • Konzeption, Vorbereitung und Durchführung der im Förderansatz „Reduzierung von Analphabetismus“ definierten Kursangebote und der Lernberatung 
  • Didaktische Konzepte erstellen und lernerorientiert umsetzen
  • Lernsituationen erwachsener Lernender berücksichtigen und lebensnahes Lernen ermöglichen
  • Geeignetes Unterrichtsmaterial kennen lernen, entwickeln, erstellen, austauschen
  • Analyse von Lehrwerken und Unterrichtsmaterialien
  • Besondere Inhalte, Methoden und Übungsformen der Alphabetisierung / Grundbildung kennen, gezielt im Unterricht umsetzen und bedarfsgerecht berücksichtigen (z.B. Lernportal ich-will-lernen.de, Motivationselemente zur Steigerung der Lernmotivation und Ausdauer, ökonomische Grundbildung, Rechnen, Arbeiten am PC)
  • Kollegialer Erfahrungsaustausch zur Arbeit mit Analphabet/innen, zu sozial stark divergierenden Gruppen und zur Arbeit in den einzelnen Einrichtungen
  • Lernfortschritte bewerten und mit den Teilnehmer/innen besprechen
  • Individueller Förderpläne mit den Teilnehmer/innen erstellen
  • Im Rahmen ihrer Unterrichts- bzw. Beratungstätigkeit verpflichten sich die Kursleiter/innen, die Rahmenbedingungen für den Förderansatz „Reduzierung von Analphabetismus“ im Rahmen der Umsetzung des Europäischen Sozialfonds in Rheinland-Pfalz sowie die weiteren Regelungen des Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Soziales, Arbeit Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz in der jeweils gültigen Fassung zu beachten
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Fachtag der ELAG zum Thema „Inklusion in der Erwachsenenbildung“ am 19.06.2013 in Bad Dürkheim

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Diese Datei herunterladen (Ditschek_Vortrag_Inklusion.pdf)Dr. Eduard Jan Ditschek - Erwachsenenbildung und Inklusion[Vortrag im Rahmen der ELAG, Bad Dürkheim, 19.06.2013]501 kB01.07.2013

Das Land und der Landesbeirat für Weiterbildung haben dem Projekt „Qualifizierung von SeniorTRAINERinnen in Rheinland-Pfalz“ am 25. September einen der fünf Weiterbildungspreise verliehen. 

Dieser Preis wird alle zwei Jahre vergeben und ist verbunden mit einem Preisgeld von 1500 Euro. In ihrer Festansprache betonte Staatsministerin Ahnen die besondere Bedeutung der Weiterbildung im Hinblick auf soziale Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Das Motto des diesjährigen Preises ´Weiterbildung – Gesellschaft gestalten` betont den wichtigen Beitrag der Weiterbildung für die Entwicklung der Demokratie in unserem Lande. Damit ist die Weiterbildung eine wesentliche Voraussetzung für die Bewältigung aktueller und zukünftiger Herausforderungen und zur Zukunftssicherung unserer Gesellschaft“. Die ausgezeichneten Projekte zeigten beispielhaft, wie es gelingen könne, möglichst viele Menschen zu eigenem Engagement zu motivieren und zu qualifizieren.

Staatsministerin Ahnen überreichte dem Projektteam Elisabeth Portz und Heike Baier die Urkunde im Rahmen der Veranstaltung im Foyer des SWR. Mit anwesend und stellvertretend für die Anlaufstellen und die SeniorTRAINERinnen in Rheinland-Pfalz dabei war eine kleine Abordnung aus dem Donnersbergkreis.

Das Projekt „SeniorTRAINERinnen“ gibt es bereits seit 2002 in Rheinland-Pfalz. Zunächst von 2002 – 2006 gestartet als Bundesmodellprogramm „EFI – Erfahrungswissen für Initiativen“ oblag die Trägerschaft der Evang. Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung, Mainz. Von 2006 – 2010 wurde das Projekt in Trägerschaft der Evang. Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, Fachbereich Erwachsenenbildung, in Kaiserslautern weiter geführt. Seit 2010 hat das Landesjugendpfarramt der Evang. Kirche der Pfalz die Trägerschaft inne. 

Bis Ende 2012 wurden insgesamt Frauen und Männer zu rund 300 SeniorTRAINERinnenin Kooperation mit über 20 verschiedenen Anlaufstellen in Rheinland-Pfalz qualifiziert. Derzeit begleiten elf verschiedene Anlaufstellen die SeniorTRAINERinnen vor Ort. Viele SeniorTRAINERinnen der ersten Stunde sind auch nach über 10 Jahren noch immer aktiv.

Hinweis:

Am 22.Oktober 2012 findet unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Kurt Beck die Veranstaltung „Es ist angerichtet! – ein Menü aus 10 Jahren SeniorTRAINERinnen in Rheinland-Pfalz“ in der Alten Eintracht, Kaiserslautern, Unionstr. 2, statt. 

In einer Engagementmesse präsentieren SeniorTRAINERinnen über 20 Projekte, z.B. Berufswahlpaten, Koreanisch für Türkinnen, Bürgerbeteiligungsprojekte, Geocaching, Generationendorf St. Paul oder NaWi –geht das? Wissensfabrik Projekte. In Workshops erläutern Fachleute die Rahmenbedingungen für den Erfolg dieses Landesprojektes. 

Heike Baier, 04.10.2012

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