Abschlussveranstaltung des Projektes „Gesundheitsbildung in der Stadt“ der Evangelischen Erwachsenen- und Familienbildung Mainz und der Ev. Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz e.V. () in Kooperation mit dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN und dem Familien-Service PME Mainz. Das Projekt wird gefördert vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz.

Dienstag, 6 . Dezember 2011 | 9.30 – 16.00 Uhr Zentrum für Gesellschaftliche Verantwortung (ZGV) der EKHN | Albert-Schweitzer-Str. 113–115, Mainz

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2. Fachtagung „Energiewende jetzt“, 29. Oktober 2011 in Kaiserslautern
Wie Genossenschaften, Kommunen und Stadtwerke erfolgreich  zusammenarbeiten

Bürger, Kommunen und Stadtwerke spielen eine Schlüsselrolle bei der Energiewende in der Region. Gemeinsam ist den Akteuren vor Ort das Ziel, die Energieversorgung selbst in die Hand nehmen. Auf der Fachtagung „ „Energiewende durch Kooperation“  am 29. Oktober 2011 in Kaiserslautern werden verschiedene Kooperations-formen zwischen Stadtwerken und Energiegenossenschaften vorge-stellt und genau beleuchtet. Wann lohnt sich die Zusammenarbeit? Was sind die Voraussetzungen erfolgreicher Kooperation? Wie las-sen sich langfristig positive Wirkungen sicherstellen?

Referenten sind u.a. Wolfgang Bühring, Geschäftsführer der Stadtwerke Speyer GmbH und Vorsitzender des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU)  Landesgruppe Rheinland-Pfalz. Die Kooperati-onsbeispiele der Workshops sind: Stadtwerke Aschaffenburg und BürgerEnergie Aschaffenburg e.G. (BEA), Stadtwerke Trier (SWT) und Energiegenossenschaft Südeifel Strom eG, Stadtwerke Wolfha-gen, Bioenergiedorf Oberrosphe.

Veranstalter der Tagung sind die innova eG, die Evangelische Ar-beitsstelle Bildung und Gesellschaft und die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Energiegenossenschaften.  Gefördert wird die Tagung vom Ministerium für Wirtschaft,  Klimaschutz, Energie und Landespla-nung in Rheinland-Pfalz.

„Die eigentlichen Akteure beim Umbau der Energieversorgung hin zu einem regenerativen Energiesystem sind die Kommunen und ihre Stadtwerke“, sagt die rheinland-pfälzische Energieministerin E-veline Lemke. Sie wollen im sich schnell wandelnden Energiemarkt ihre Wirtschaftlichkeit sichern und unabhängig von Energiekon-zernen und fossilen Brennstoffen werden. Dieser Umbau kann nur gelingen, wenn die Bürgerinnen und Bürger beteiligt werden an der Entwicklung der Energieversorgung von morgen. Dies geschieht in vielfältigen Formen. Stadtwerke initiieren  Energiegenossen-schaften, um mit ihnen neue Energiekonzepte auf den Weg zu brin-gen oder beteiligen Energiegenossenschaften als Gesellschafter. Energiegenossenschaften kooperieren mit Stadtwerken beim Bezug von grünem Strom oder bei Projekten zur Energieeffizienz.

 

 

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Politische Bildung stärkt Bürgergesellschaft

KAISERSLAUTERN/BAD MÜNSTER AM STEIN, 8. Juni 2011. Dem weiten Feld der politischen Erwachsenenbildung öffnete sich die Mitgliederversammlung der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz auf ihrer Mitgliederversammlung vom 8. auf den 9. Juni auf der Ebernburg. Die öffentliche Präsenz des „Wutbürgers“ und die mediale Inszenierung von „Erregungs-Politik“ hat zu der Frage geführt, welchen Beitrag evangelische Erwachsenenbildung zur demokratischen Entwicklung leiste, so Winfried Frank, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft, zu Beginn des Gesprächs. Prof. Thomas Schlag, Theologe und Politikwissenschaftler aus Zürich,  versuchte in seinem Vortrag, kirchliches Bildungshandeln in den Kontext des christlichen Gestaltungsauftrags dieser Welt zu stellen. Dabei sei die Annahme der prinzipiellen Unabgeschlossenheit menschlichen politischen Wirkens die Stärke Evangelischer Erwachsenenbildung und Grund zur Entfaltung des Möglichen „wie es sein könnte“. Verantwortung im Politischen wahrzunehmen, bedeute Wissensvermittlung, Deutung und Übernahme von Verantwortung.

Die anschließende Gesprächsrunde mit Vertretern der drei Fraktionen im Landtag, der Landeszentrale für Politische Bildung, der Heinrich Böll-Stiftung und dem Beauftragten der Landeskirchen bei der Landesregierung Dr. Thomas Posern wurde von Ludger Fittkau vom D-Radio Kultur moderiert und widmete sich verschiedenen Facetten gegenwärtiger Praxis politischer Bildung. Wie verändert das Internet die Wahrnehmung gesellschaftlicher Konflikte? Wie viel Aufklärung oder Vernebelung  leisten die quotenorientierten Talkshows? Führt die Beschleunigung des Alltags zu einer Entpolitisierung? Hat die politische Erwachsenenbildung in Bezug auf die demografische Entwicklung und den notwendigen Umbau des ländlichen Raums eine stabilisierende Funktion, in dem sie im Alltag der Menschen ankert und lebensbegleitende Unterstützung anbietet?

Stärkung der Bürgergesellschaft schien allen konsensfähig und bedeute für die politische Bildung: selbst initiativ werden durch das Anregen von gesellschaftlichen Bewegungen und Initiativen „vor Ort“.

Mainz, den 10.06.2011

Der neue VorstandDie Mitgliederversammlung der Evangelischen Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V. hat auf ihrer Mitgliederversammlung in Bad Münster am Stein, Ebernburg nach Ausscheiden von Isa Mann ein neues  Vorstandsmitglied gewählt:

Markus Risch, 32 Jahre, seit 2010 Gemeindepfarrer in Emmelshausen-Pfalzfeld, Mitglied des Vorstands des Evangelischen Erwachsenenbildungswerks Rheinland-Süd in Simmern und Mitglied der Synode.

 

Winfried Frank und Isa MannDer Vorsitzende Winfried Frank würdigt die langjährige Mitarbeit Isa Manns im Vorstand. Sie war die erste weibliche Vorsitzende der . Isa Mann sei kompetente Vertreterin einer städtischen Erwachsenenbildung, die die Interessen unterschiedlicher Milieus bediene.

Die vielfältigen Impulse und guten Projekte, die sie in die Beratungen eingebracht hat, spiegelten ihre spezifischen Arbeitsschwerpunkte wider, so in den letzten Jahren die Verknüpfung der Erwachsenenbildung mit der Familienbildung. Wichtige Projekte seien das „EineWeltKino“ oder auch die Gesundheitsbildung in der Stadt. Der Vorstand bedauert ihr Ausscheiden und dankt ihr für ihr hohes Engagement und die vertrauensvolle und verlässliche Zusammenarbeit!

 

Weitere Impressionen der Mitgliederversammlung und Fachtagung

Expertenrunde Fachgespräch Kirsten Arnswald, stellvertretende Vorsitzende der , und Ruth Ratter, MdL Bündnis 90/ Die Grünen beim abendlichen Buffet im Gewölbekeller der Ebernburg Ingeborg Baldermann, Delegierte der Regionalen Arbeitsgemeinschaft Südpfalz und Annekatrin Schwarz, Vorstandsmitglied

 

Die Mitgliederversammlung hat anlässlich anhaltender Umstrukturierungen in den drei Landeskirchen und der damit einhergehenden Reduzierung der Ressourcen der landeskirchlichen Arbeitsstellen für Erwachsenenbildung  eine Stellungnahme verabschiedet.

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Was die Zäsur von Fukushima von uns verlangt:
Praktische Solidarität – politische Entscheidungen – Emotionale und wissenschaftliche Intelligenz

Seit dem 11. März 2011 sind wir Augenzeugen einer Naturkatastrophe, die tausenden Menschen das Leben kostete, Hunderttausende obdachlos machte und eine unvorstellbare Verwüstung und Zerstörung von Städten und Dörfern angerichtet hat. Der Tsunami hat zudem ein Kernkraftwerk überflutet und dessen Kühlsysteme zerstört; seither kam es zu mehreren Explosionen, Beschädigungen der Sicherheitsbehälter, Radioaktivität tritt kontinuierlich aus und die Gefahr einer Kernschmelze ist nicht gebannt. Die Ausbreitung der radioaktiv belasteten Luft hängt von den Wetterlaunen und Windrichtungen ab. Das Unvorstellbare und Unwahrscheinliche ist Realität geworden, eine Katastrohe apokalyptischen Ausmaßes.