Herausforderungen, Verortungen und Entwicklungsperspektiven - DEAE-Tagung am 30.September

21. August 2009

Lebenslanges Lernen im Blick"Lebenslanges Lernen" erhält als bildungspolitisches Programm und als empirisch beobachtbarer Lernprozess über die Lebensspanne hinweg eine immer größere Bedeutung. Im Rahmen der Tagung stehen dabei besonders Eltern- und Familienbildung als Inhalts- und Arbeitsbereich im Fokus.

Hier wird etwa der Frage nachgegangen, wie es um die Bereitschaft und die Fähigkeit steht, Lernen als persönlichen Entwicklungsprozess zu verstehen und zu organisieren und welche Arbeits- und Entwicklungsaufgaben sich angesichts der Lebenswirklichkeiten von Familie und der unterschiedlichen biografischen Anschlussmöglichkeiten, Lernniveaus, Milieus, Zielgruppen und Bedürfnisse stellen. Die Tagung hat am 30. September in Frankfurt a.M. stattgefunden.

Anmeldung: bis 21. September 2009

Kosten: 10,00 EUR Tagungsbeitrag inkl. Verpflegung

Veranstaltungsort:
Hoffmanns Höfe
Heinrich-Hoffmann-Str. 3
60528 Frankfurt

Eine Wegbeschreibung finden Sie hier.

Anfragen bitte an:
Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE)
FON: 069 - 58098-307
FAX: 069 - 58098-311
Petra Herre (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Annette Hartmann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Veranstalter:
Deutsche Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE)
Emil-von-Behring-Straße 3
60439 Frankfurt am Main

FON: 069 - 58098-307
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.deae.de

Bildquelle: boettcher & petoe - Fotolia.com

Anhänge:
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Broschüre Leben. Miteinander.Lernen.22. Juli 2009

Die Kommission Altenbildung der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (KBE) hat mit der Broschüre "Leben. Miteinander.Lernen." ein Grundlagenpapier zur Intergenerationellen Bildung erstellt.

In dem Papier wird zunächst Grundlegendes wie gesamtgesellschaftliche Entwicklung und demografischer Wandel dargestellt, darauf folgen Erläuterungen zu den Grundlagen des Generationenbegriffs und der Generationenbeziehungen.

Den Ansätzen und Perspektiven für eine Intergenerationelle Bildung sind theologische und pädagogische Prämissen vorangestellt. Ein Kapitel stellt die aus der Sicht kirchlicher Erwachsenenbildung herausgearbeiteten Leitperspektiven zur Intergenerationellen Bildung vor.

Das 39-seitige Grundlagenpapier schließt mit Empfehlungen und Forderungen an Politik, Gesellschaft und Kirche: Intergenerationelle Bildung soll in all ihren Facetten kenntlich gemacht werden, nicht in "Betulichkeit" stecken bleiben und auch konfrontative Themen aufgreifen.

Bestellen können Sie die Broschüre bei der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Bonn. Das Bestellformular und eine genaue Inhaltsangabe des Heftes finden Sie im Anhang als pdf.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Bestellformular_Leben_Miteinander_Lernen.pdf)Bestellformular_Leben_Miteinander_Lernen.pdf[ ]113 kB08.06.2012

28.05.2009

EKHN-LogoUnter www.evangelisches-bildungsportal.org bietet das Zentrum Bildung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) eine neue Lernplattform an. In Zusammenarbeit mit rpi-virtuell werden den BesucherInnen aktuelle Informationen, Materialien und Foren zu Bildungsthemen geboten. Zusätzlich können sich NutzerInnen in virtuellen Seminarräumen treffen, sich austauschen und fortbilden.

Eine erste religionspädagogische Online-Fortbildung für fünfzehn Erzieherinnen ging am 19. Mai zu Ende. Sie war unterteilt in zwei Präsenztage zwischen denen eine vierwöchige Online-Phase lag. Pfarrerin Sabine Müller-Langsdorf von der Pädagogischen Akademie Elisabethenstift und Pfarrer Joachim Dietermann vom Zentrum Bildung der EKHN hatten die Online-Fortbildung inhaltlich konzipiert und begleitet und vier Studienbriefe verfasst.

Bericht von der ersten Online-Fortbildung des Zentrums Bildung der EKHN

Die Fortbildung hatte den Titel "Mit Kindern ins Gespräch über Gott kommen". Dort bekamen die Teilnehmerinnen Anregungen, um über das eigene Gottesbild nachzudenken und sensibler zu werden für die religiösen Äußerungen der Kinder. Die Möglichkeiten, die das online-unterstützte Lernen dabei bot, wurden sehr geschätzt: "Die Stärke des Online-Angebotes war, dass ich mir die Zeit nehmen konnte, die ich brauchte, um mir Gedanken zu machen", bilanzierte eine Teilnehmerin.

Arbeiten von zu Hause aus wird nicht als Arbeit erlebt

Die Selbststeuerung des eigenen Lernens wurde positiv erlebt, sie intensivierte aber auch die Selbstauseinandersetzung und erforderte Selbstdisziplin. Kritisch gesehen wurde die Tatsache, dass die Fortbildungszeit zum großen Teil als "Privatvergnügen" erlebt wurde, da meist von zu Hause aus gearbeitet wurde. Am Arbeitsplatz, in den Kindertagesstätten, fehlten die Ruhe oder die Möglichkeiten dazu. "Drei bis vier Stunden Freistellung pro Woche hätte es gebraucht", waren sich alle einig.

Fehlende Technik-Kenntnisse und Übung

Die Kommunikation untereinander gestaltete sich offensichtlich schwierig. In der Auswertungsrunde wurde klar, dass neben mangelnden technischen Kenntnissen teilweise auch die praktische Übung im Umgang mit der Fülle an interaktiven Möglichkeiten und den sogenannten e-tools fehlte. "Die Gruppendiskussion fand nur zeitversetzt im Forum statt", berichteten die Teilnehmerinnen. "Vielleicht hätte man feste Zeiten vereinbaren sollen, um sich zu treffen." Auch die Zeiten zwischen den vier Studienbriefen hätte man verdoppeln sollen, meinten die Erzieherinnen: "Eine Woche war zu kurz."

Weiterentwickeln und verbreiten

Martina Klein, Leiterin des Zentrums Bildung, zeigte sich erfreut darüber, dass sich fünfzehn Mitarbeiterinnen von Kindertagesstätten auf das Abenteuer "Online-Fortbildung" eingelassen haben. Jetzt gelte es, das Angebot weiterzuentwickeln und bekannt zu machen. "Auf weitere Kooperationspartner wollen wir zugehen", ergänzte Gunter Böhmer, Projektleiter des Bildungsportals. Regionale Gruppen, die eine Plattform für ihre Diskurse suchen, könnten vom Evangelischen Bildungsportal profitieren. Ebenso Kindertagesstätten und andere Bildungsträger in Hessen, die für ihre Projekte eine webbasierte Lernumgebung anbieten wollen.


Ansprechpartner für das Evangelische Bildungsportal ist Gunter Böhmer:

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Fachgespräch: Religiöse Erwachsenenbildung

13. Juli 2009

Ziel des diesjährigen Fachgesprächs war der Versuch einer Verortung kirchlicher Bildungsangebote zwischen Mission und öffentlich geförderter Weiterbildung. Religiöse Bildung ist ein grundlegender Bestandteil evangelischer Erwachsenenbildung. Demgegenüber stehen missionarische Angebote, die sich ebenfalls als Bildungsveranstaltungen verstehen. In den Kirchengemeinden gibt es beides. Wie geht die Evangelische Erwachsenenbildung damit um?

Das Eingangsreferat hielt Heike Wilsdorf, Pfarrerin und Leiterin des Fachbereichs Erwachsenenbildung der EKHN, Mitglied im Vorstand der und Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE): "Grundsätze religiöser Bildung als Profil evangelischer Erwachsenenbildung". In ihrem bildungstheoretisch begründeten Vortrag verdeutlichte sie das Verständnis religiöser Bildung aus Sicht der Erwachsenenbildung. Die Prinzipien der Landeszentrale für politische Bildung im Bereich der Jugendarbeit (Beutelsbacher Konsens) "Überwältigungsverbot, Ausgewogenheit, Schülerorientierung" gelten analog für die religiöse Bildung. Ziel von Bildung sei hier wie da "der selbstreflexive Umgang zu mir selbst, zu anderen, zur Welt" und in der religiösen Bildung auch zu Gott. Daran müssen Kursangebote der EEB sich messen lassen, dh. sie müssen von ihrem Ergebnis her offen sein, was die meisten Kurse missionarische Anbieter nicht sein können und wollen.

Es gibt neben Glaubenskursen der EEB, die den Teilnehmenden die Auseinandersetzung mit ihrem Glauben ermöglichen, in Kirchengemeinden eben auch solche mit einem engen Zuschnitt. In diesem "Format Glaubenskurse" gehe es um Glaubenserweckung. Die Kurse sind nicht ergebnisoffen; sie wollen den Glauben wecken und stärken, neue Kirchenmitglieder werben. Heike Wilsdorf machte deutlich, dass das Format missionarischer Glaubenskurse im Angebot der Kirchengemeinden ihren Platz und ihre Berechtigung haben. Sie können aber nicht als Erwachsenenbildung gelten. Hier seien deutliche Trennlinien zu ziehen. Heike Wilsdorf führte als - provokantes - Beispiel für den Unterschied einen Konfirmandenkurs an: Wenn ein Jugendlicher diesen Kurs belege und am Ende entscheide, sich nicht konfirmieren zu lassen, sei religiöse Bildung gelungen. Er habe sich reflexiv mit Religion auseinandergesetzt und auf dieser Basis seine Entscheidung getroffen.

28. Mai 2009Flyer für den Elternkurs

"Ich bin so frei" - wenn Kinder flügge werden ist Teil des Elternkurses der AEEB "Auf eigenen Beinen stehen".Ein weiterer Teil wendet sich an Mütter und Väter von Kindern in den ersten drei Lebensjahren und trägt den Titel "vertrauen · spielen · lernen". Beide Elternkurse beziehen sich auf die jeweilige Entwicklungsphase der Kinder und damit auf die besonderen Herausforderungen für Eltern in der jeweiligen Familienphase. Der Elternkurs will Mütter und Väter mit Jugendlichen in der Pubertät unterstützen, den "richtigen" Weg für sich im Umgang mit der Tochter/dem Sohn zu finden. Der Kurs ist für Mütter und Väter von Jugendlichen im Alter von zwölf bis 16 Jahren gedacht.

Der Elternkurs für Mütter und Väter mit Kindern in den ersten drei Lebensjahren will Eltern begleiten, damit wichtige Weichenstellungen von Anfang an gelingen. Gefördert wurde die Entwicklung des Elternkurses "Auf eigenen Beinen stehen" durch das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus aus Mitteln des Kulturfonds Bayern und durch die Evang.-Luth. Kirche in Bayern.

Die Einführung und Fortbildung am 1./.2. Juli 2009 im FrauenWerk Stein wurde storniert.

Die nächste Fortbildung für den Elternkurs "Ich bin so frei" findet am 22. September  in Nürnberg statt; die nächste Fortbildung für den Elternkurs "vertrauen-spielen-lernen" am 19. Oktober ebenfalls in Nürnberg

Weitere Informationen erhalten Sie bei der oder regionalen Anbietern wie dem Ev. Bildungswerk, der Ev. Familienbildungsstätte, Kirchengemeinden oder bei der:

Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung
in Bayern e.V.
Herzog-Wilhelm-Str. 24
80331 München
TEL (0 89) 5 43 44 77 - 0
FAX (0 89) 5 43 44 77 - 25
MAIL Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
WEB www.aeeb.de

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Flyer - ich bin so frei.pdf)Infobroschüre zum Elternkurs "Ich bin so frei"[ ]592 kB08.06.2012