Die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in RLP lädt in Kooperation mit dem Weiterbildungsträger Arbeit & Leben zum aktuellen und brisanten Thema ein:

"Die Finanzkrise - Chance zum Umdenken" am 04.11.08, 18.00 - 21.00h im Ketteler Saal des Erbacher Hofs, Grebenstraße 24-26, 55116 Mainz


In einer moderierten Runde werden Vertreter von Banken, Gewerkschaften, Kirche und Politik Stellung nehmen und in die öffentliche Diskussion mit dem Publikum eintreten.

Einzelheiten entnehmen Sie bitte der unten angehängten pdf-Datei.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Über den vorliegenden Entwurf des Landeshaushalts, in dem die Mittel für die Weiterbildung für die beiden kommenden Jahre um insgesamt 300.000 € erhöht wurden, freuten sich Manfred Geis, weiterbildungspolitischer Sprecher, und Dr. Matthias Krell, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Auch für den laufenden Doppelhaushalt waren im Rahmen der parlamentarischen Beratungen auf Initiative der SPD-Landtagsfraktion zusätzliche Mittel zur Förderung von Alphabetisierungskursen beschlossen worden. Darüber hinaus hatte die SPD-Fraktion eine neue Schwerpunktförderung für Maßnahmen der gesellschaftspolitischen Bildung vorgeschlagen. Diese Mittel haben zu einer deutlichen Ausweitung und Verbesserung des Angebotes in inhaltlicher und pädagogischer Hinsicht beigetragen, so Manfred Geis. Durch die Verstärkung der regionalen Versorgung seien mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer als bisher erreicht worden.

Teilhabe ist ein sehr hohes Gut in der Demokratie, Weiterbildung schaffe Möglichkeiten dazu, sei es bei der kulturellen Bildung von Kindern und Jugendlichen, sei es bei der Einbeziehung in Lernprozesse von Menschen mit Migrationshintergrund, sei es bei der Beteiligung von so genannten bildungsfernen Schichten an politischen Diskussionen und Entscheidungen.

Für Matthias Krell stehen aber noch viele Aufgaben an. Insgesamt sei die Weiterbildungsbeteiligung – dies gelte bundesweit – noch sehr gering. Weitere Maßnahmen wie etwa ein vereinfachter Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte und besondere Unterstützung für gering Qualifizierte müssten die Weiterbildungsbemühungen unterstützen.

Quelle: www.rlp.de, mit freundlicher Genehmigung der Landesregierung

Heike Wilsdorf beginnt die Tagung mit einer Andacht zu einem Text aus dem Johannesevangelium "zum Lahmen, der wieder gehen kann" (Johannes 5,1-9) als einer Analogie des "Hineingebildet-werden in die Welt".

In seinem anschließenden Grußwort bestätigt der Landrat des Kreises Altenkirchen, Michael Lieber, die große Bedeutung der Bildung für die Region: Aus- und Weiterbildung müsse wieder zu einer wichtigen Aufgabe werden. Er verweist in diesem Zusammenhang auf einen Bildungsgipfel mit großer Beteiligung aus Wirtschaft, Bildung und Politik im vergangenen Jahr im Kreis Altenkirchen und auf die Anbindung des Kreises Altenkirchen an das Kompetenzzentrum der Universität Siegen.

Die Vorsitzende Kirsten Arnswald bezieht sich in ihrer Einführung der Tagung auf eine Veröffentlichung der EKD von 2007 mit dem Titel: "Wandeln und Gestalten – Missionarische Chancen und Aufgaben der evangelischen Kirche in ländlichen Räumen".
In dieser Studie wird deutlich, dass ländliche Räume unterschiedliche Chancen und Bedingungen haben, die es zu fördern und zu entwickeln gilt. Die als Landesarbeitsgemeinschaft der Ev. Erwachsenenbildung in einem Bundesland, das zu 85% ländlich strukturiert ist, will mit dieser Fachtagung der Frage zur Bedeutung und der Möglichkeit evangelischer Erwachsenenbildung für die Entwicklung im ländlichen Raum nachgehen und einen Anstoß geben, gemeinsam mit anderen an der Zukunft und Weiterentwicklung der ländlichen Regionen in Rheinland-Pfalz zu arbeiten und daraus Impulse für die Arbeit der Ev. Erwachsenenbildung mitzunehmen.

Zur Präsentation der Ergebnisse des Projektes "Demografischer Wandel und Sozialer Wandel im ländlichen Raum" - Herausforderungen und Perspektiven für die Weiterbildung" von Susanne Mayer, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Trier, sei auf die gleichlautende Veröffentlichung verwiesen, die alle Mitglieder erhalten haben.

In der anschließenden Podiumsrunde nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu folgenden Fragen Stellung:

Brigitte Erzgräber,
Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur
Abteilungsleiterin Weiterbildung

  • Beitrag des Ministeriums zur Stabilität der Strukturen im ländlichen Raum
  • Bildung/Weiterbildung - welchen Stellenwert hat die nicht berufliche Bildung?
  • Abstimmung mit den anderen Ministerien im Blick auf Schnittmengen in der Förderung von Bildung im ländlichen Raum


Frau Erzgräber betont, dass Weiterbildung mehr sei als berufliche Bildung und zitiert dazu aus dem Weiterbildungsgesetz von Rheinland-Pfalz (WGB § 1 und 2). Die Inhalte und die Funktion von Weiterbildung haben sich seit der Verabschiedung des Gesetze 1995 nicht geändert, wohl aber der Focus. So erhalte z.B. die Förderung der Integration von MigrantInnen, die Bildungsbeteiligung bildungsferner Bevölkerungsgruppen und die Stärkung des Ehrenamtes heute eine größere Bedeutung.

17. Juli 2008
In einer Gesellschaft, die sich erst seit kurzem selbst als Einwanderungsgesellschaft begreift, herrscht ein großer Bedarf an interkultureller Handlungskompetenz. Interkulturelles Zusammenleben und – arbeiten kann funktionieren, wenn kulturelle Unterschiede zum Thema gemacht werden.

Nach der positiven Resonanz auf den Studientag 2006 der , der sich diesem Thema widmete, bietet die nun eine mit verschiedenen Kooperationspartnern ausgearbeitete praxisorientierte Fortbildung in drei Blöcken an.

Dr. Lukas Wahab (Diplom-Pädagoge und Mediator, Frankfurt) und Rainer Nickel (Erwachsenenbildner und Team-Trainer, Köln) vermitteln neue Perspektiven und Informationen und unterstützen, unter Einbeziehung des eigenen Erfahrungswissens der Teilnehmenden, beim Erproben neuer Handlungsstrategien. Die praktische Einübung eines kommunikativen "Handwerkzeugs" für interkulturelle Gesprächs- und Arbeitssituationen soll hierbei im Vordergrund stehen.

Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen beschränkt. Bitte nutzen Sie das zum Download bereitgestellte Anmeldeformular!

 

Termine:
6.-7. November 2008
12. Februar 2009
23.-24. März 2009

Ort:
Geschwister Scholl Haus der Kreuznacher Diakonie
Bösgrunder Weg 12
55543 Bad Kreuznach

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (Anmeldung.pdf)Anmeldung.pdf[Anmeldungsformular zur Fortbildung ]40 kB08.06.2012
Diese Datei herunterladen (Flyer.pdf)Flyer.pdf[Flyer zur Fortbildung interkulturelle Kompetenz]211 kB08.06.2012

Die Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e. V. () hat sich mit neuem Logo, Imageflyer und einem neuen Internetauftritt im Evangelischen Büro in Mainz präsentiert.

Quelle: Pfarrer Gregor Ziorkewicz, Ev. Öffentlichkeitsarbeit Rheinhessen
-Geschäftsführerin Karola Büchel und Winfried Frank, stellvertretender -Vorsitzender, präsentieren die neue Homepage
"Mit dem Imageflyer haben wir ein klares und verständliches Informationsmedium, das wir jedem Bildungsbeauftragten vor Ort aber auch jedem Abgeordneten an die Hand geben können, der mehr über die Evangelische Erwachsenenbildung wissen will", betonte Karola Büchel, Geschäftsführerin der .

Auch auf der neuen Homepage stehen Klarheit und Übersichtlichkeit im Vordergrund. Interessierte können neben allgemeinen Informationen zusätzlich aktuelle Daten abrufen. Die Zahlen aus 2007 für Fördervolumen, Veranstaltungen und Teilnehmende an Veranstaltungen sollen ab dem 01.06.08 zur Verfügung stehen.

Der Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, Kirchenrat Dr. Jochen Buchter, begrüßte den neuen öffentlichen Auftritt der : "Die Evangelische Erwachsenenbildung stärkt das Profil der Evangelischen Kirchen nach innen und außen. Sie erreicht mit ihren regionalen Veranstaltungen viele Menschen, auch diejenigen, die kirchliche Angebote sonst wenig nutzen. Gleichzeitig setzt sie sich ab gegen eine reine verwertungsbezogene Bildung und hat damit einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert."

Quelle Bild: Pfarrer Gregor Ziorkewicz, Ev. Öffentlichkeitsarbeit Rheinhessen